Sonntag, 29. Januar 2017

Als der Tod die Liebe fand

Als der Tod die Liebe fand – Mariella Heyd

Infos:
Erscheinungsdatum: 04.01.2017
Seitenanzahl (Ebook): 251
Formate: Ebook
Autorin: Mariella Heyd
Verlag: -
Bände der Reihe: -

Klappentext:
Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.

Mein Dank geht an die Autorin Mariella Heyd für das Rezensionexemplar! Danke vielmals!

Meine Meinung:
Das etwas andere Buch über die Liebe, das Leben und den Tod.
Cover:
Schon das Cover hat mich absolut neugierig gemacht. Die Kombination aus Schatten, der Uhr und dem Universum ist einfach so bezaubernd und ich dachte einfach nur: “Wow das ist es!“
Der Schreibstil:
Was das Cover nicht erahnen lässt ist die außergewöhnliche Geschichte die sich dahinter verbirgt. Mariella Heyd hat mich als Leser sofort in ihren Bann gezogen, ihre Worte haben mich wirklich verzaubert. Aber nicht nur das schafft die Autorin mit ihrem Schreibstil. Sie hat mich ehrlich zum Nachdenken angeregt.
Die Charaktere:
Mila ist ein typisches Partygirl. Sie will ein langes Leben und ja nichts auslassen, keine Party steigt ohne sie, auch wenn ihre kleine Schwester ihr da ab und an einen Strich durch die Rechnung macht. Bis zu ihrer Diagnose. Ab diesem Zeitpunkt lernt man eine Mila kennen die nicht nur als Partygirl lebt, sondern auch wirklich mehr vom Leben will. Eine Familie, eine Zukunft. Sie entwickelt sich im Buch sehr positiv weiter und ich fand sie war eine sehr interessante Protagonistin.
Mikael ist ein Mysterium für sich. Irgendwie war er mir anfangs gleichzeitig suspekt und sympathisch, wie das so genau funktioniert weiß ich wirklich nicht. Aber je mehr man über ihn erfährt, desto eher versteht man ihn. Ich habe wirklich viel über ihn gelernt und irgendwann hat er es dann so nebenbei geschafft mich komplett von sich zu überzeugen!
Die Geschichte:
Jetzt zum wichtigsten Teil für mich. Die Geschichte. Ich muss sagen so ganz überzeugt hat mich das Thema zu Anfang nicht, einfach weil mich die Thematik ein bisschen an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert hat. Ich dachte die Autorin hätte so eine ähnliche Story in ihrem Buch mit dem einzigen Unterschied, dass Mikael kein Mensch ist. Aber nein, absolut nicht. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, was alles hinter diesem Roman steckt. Es geht nicht einfach nur um Krebs und das Leben. Es geht um so viel mehr. Mariella Heyd hat es geschafft mich darüber nachdenken zu lassen: Was passiert wirklich wenn wir sterben? Und durch ihren Roman hat sie mir auch in gewisser Weise gezeigt, dass man keine Angst vor dem Tod haben sollte, denn irgendwann trifft es jeden von uns!

Empfehlung:
Ich empfehle das Buch wirklich jedem der mehr von einem Buch erwartet als nur eine flache Story. Jedem der wirklich ein bisschen nachdenken will!

Mein Fazit:
Einfach WOW!

Meine Bewertung:
10/10 Bücher für Als der Tod die Liebe fand




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