Dienstag, 5. Januar 2016

1984 - George Orwell



1984 
 (Bild ist selber fotografiert) 

Infos:
Erscheinungsdatum: 01.01.1950
Seitenanzahl: 384
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: George Orwell

Klappentext:
Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.
(http://www.lovelybooks.de/autor/George-Orwell/1984-60655376-w/)

Meine Meinung:
Auf die Empfehlung eines Lehrers, habe ich dieses Buch gekauft und gelesen. Hier meine Meinung zu Orwells Klassiker:
Cover:
Das Cover ist etwas sehr unspektakuläres, das aber trotzdem viele Fragen aufwirft. Wieso diese Tür? Um was geht es in dem Buch? Auf jeden Fall eine sehr spannende Wahl!
Der Schreibstil: 
Der Schreibstil ist schwer mit anderen Stilen zu vergleichen. Es ist mein erstes Buch aus dieser Zeit deshalb war der Stil sehr ungewohnt und auch die Sprache war total anders. In manchen Teilen ist mir das Lesen sehr leicht gefallen, andere Stellen waren sehr anstrengend zu lesen, dazu mehr im Bereich der Geschichte.
Die Charaktere: 
Man lernt den Charakter Winston Smith nur sehr wenig kennen. Im Laufe des Buches immer mehr, jedoch nicht so das man sich emotional mit der Person verbunden fühlt. Aber das ist auch überhaupt nicht der Sinn der Geschichte. In diesem Buch geht es um ein ganz anderes Thema, und es ist gut das man sich nicht allzu sehr in die Charaktere hineinversetzen kann.
Die Geschichte:
Die Geschichte ist einfach nur WOW. Ich hatte natürlich immer in Gedanken, dass diese Geschichte 1948 zu Ende geschrieben wurde, und trotzdem kann man sich die ganze Geschichte so real vorstellen, dass es sehr komisch wird. Die Geschichte hat sehr zum Nachdenken angeregt und ist sehr durchdacht. Ich selber habe viele Dinge niemals erwartet. Die Gesellschaft in dieser Geschichte ist so stark verändert, dass an manchen Stellen ein richtiges Gänsehaut – Feeling entsteht. Eine erschreckend gut erzählte und sehr eigenartige aber tolle Geschichte.
Empfehlung:
Das Buch kann ich wirklich nur an alle empfehlen die sich eine ganz andere Gesellschaft in Form eines Buches vorstellen wollen.

Mein Fazit:
Ein richtig toller Klassiker!

Meine Bewertung:
9/10 Punkte für 1984

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